THE NEVER ENDING WINDING SPIRAL

Descartes Entwicklungsmodell entwickelt sich

Entwicklung ist von Anpassung getrieben, nicht der stärkste gewinnt sondern der, der sich den Situationen, Umständen in der Welt am besten und am schnellsten anpassen kann. Flexibilität vor Starrheit und Kreativität mit den Herausforderungen der Zeit umgehen zu lernen. Leben wird komplexer, das zugrunde liegende Prinzip bleibt.

Der nächste Schritt der Menschheit geht nach Innen, intim, individuell und doch kollektiv. Ganz gleich, ob man bei Grawes (Beck/Cowan) Spiral Dynamics schaut oder bei Cook-Greuter, bei Kondratieff dem nächsten großen Entwicklungszyklus in der Wirtschaft oder beispielsweise die 2. kopernikanische Wende betrachtet. Wir werden uns, jeder für sich, entscheiden müssen wann wir den Richtungswechsel einläuten.

Ob im Großen oder im Kleinen, die ersten möglichen neuen Formen von der Führung eines Unternehmens, die diesem Begriff gar nicht mehr Folge leisten, gibt es bereits. Ich empfehle hier einen sehr guten Vortrag von Frederic Laloux beim Lernforum Großgruppenarbeit 2016 in Oberursel, der einige dieser neuen Formen untersucht hat und den Paradigmenwechsel in der Unternehmensführung sehr gut auf den Punkt bringt. Allen Beispielen, die er fand, ist die Aussage gemein, dass das Unternehmen sich wie ein Organ fortwährend weiterentwickelt, dazulernt, erweitert oder etwas nicht funktionierendes ablegt und (ganz wichtig und ganz neu:) Kompetenzen und Entscheidungen beim Individuum läßt. Ganz im Gegenteil zu dem, was derzeit vorherrscht, wo man lediglich an den entscheidenden Stellen eine Schraube (Person) auswechselt und etwas mehr Öl (Geld/Anreiz) ins Getriebe bringt, kommt hier die Motivation aus dem tiefen inneren Sein/und Sinn des Einzelnen, der mit seiner Identifikation und seinen Ideen die Firma und ihre Ausrichtung ständig verändern kann. Eine für viele derzeit unvorstellbare Möglichkeit!

Unvorstellbar da nicht beherrschbar und völlig konträr zum herkömmlichen Begriff der Führung. Nur wer das Gottvertrauen bzw. die innere Kompetenz bereits in sich gefunden hat, kann mit der heute überall vorherrschenden Komplexität und mit einem zugrunde liegendem Ur-Vertrauen in ein natürliches Ordnungssystem eines jeden Organismus umgehen. Beispiel: Wunde – wir müssen dem Daumen nicht sagen, wie er heilen soll, wenn wir uns geschnitten haben. Seine Zellen werden nicht einfach ein drittes Ohr wachsen lassen, sondern wissen genau, wie sie miteinander zusammen arbeiten müssen, um den Daumen wieder komplett heil werden zu lassen. Völlig ohne unser wissentliches Zutun. Genauso sehe ich es zunächst als positiv an, wenn wir etwas erleben, was uns zunächst aus der Bahn wirft. Ein Schicksalsschlag im schlimmsten Falle oder ein sogenannter Warnschuss vor den Bug, die Krise nach einer Scheidung oder eine Phase des Nichtwissens oder der Armut – Back to Basics – um die Chance zu bekommen, sein Leben nochmal zu überdenken und zu justieren. Andere Werte neu schätzen zu lernen oder die Wertschätzung der Zeit oder der Muse kennen zu lernen oder was sonst so aus dem Lot geraten war.

Zuckerbrot & Peitsche  – oder die Karotte an der Angel?

Alle Reize im Außen haben einen Lebenszyklus und somit ein Ende, sie treten durch die Schallmauer unserer eigenen Emotionen und dann in unser Innerstes, werden intim, zu unserem intimen Wort- und letztendlich sogar zum eigenen Handlungsschatz oder prallen eben irgendwann an uns ab, lassen uns kalt und unberührt. Diese von außen kommenden Reize bzw. Programmierungen sind endlich. Sie haben ein Ende oder anders ausgedrückt, fangen an langweilig zu werden und gehen uns, wie der Volksmund sagt „nicht mehr unter die Haut“.

Was bedeutet das konkret? 

Ich meine, das ab einem gewissen Zeitpunkt, wenn es im Außen kein Land mehr zu entdecken gibt und die Vorbilder nichts nachahmenswertes bieten, die Entdeckung eine andere Richtung nehmen muss. Der Mensch beginnen wird, sich nach Innen zu wenden. Nicht zwangsläufig aber aus einer natürlichen dringlichen Bewegung heraus. Den Stillstand gibt es in der Natur nicht, Stillstand bedeutet Tod und sogar der ist nicht ohne Bewegung, ohne Veränderung, ohne Evolution. Wenn sich etwas entfaltet hat, so sehr entwickelt hat, das es keine Ausbreitungsmöglichkeit mehr gibt, wird es sich zwangsläufig, um das eigene Leben sicher zu stellen, eine neue Richtung suchen.

Und bevor wir neue Kontinente und andere Planeten entdecken können, werden wir uns selbst erkennen müssen. Entdecken, wer wir wirklich eigentlich sind. Von hier aus, aus dem tiefsten inneren Sein/Spirit heraus – können wir alle Welten und Dimensionen und alle extraterrestrischen Lebensformen dann wieder erobern.  Aber anders, nicht um des Eroberns und Unterwerfens Willens sondern aus Freude und Liebe, denn das ist nämlich der Stoff, aus dem das Universum ist. Freude und Liebe. Und weil unsere Ausrichtung derzeit noch alles andere als Freude und Liebe ist, können wir die Vielfalt, in der wir eigentlich ein Teil des Ganzen bilden, gar noch nicht erkennen. Wir sind noch der Fisch im Wasserglas auf der Suche nach dem Meer.

Nassim Haramein war der erste auf den ich stieß, der sich offensichtlich die gleichen Fragen gestellt hatte, wie ich: Bei den Untersuchungen der DNA werden immer die Stränge erforscht aber nicht das Gro, also nicht die sogenannte Junk-DNA, die 90 % ausmacht. Alle suchen nach dem kleinsten Teil innerhalb des Atoms, keiner untersucht den leeren Raum dazwischen – warum eigentlich nicht?! Genau dieser leere Raum, war für mich niemals leer. Das war für mich immer das Interessanteste.

Den Zwischenraum zwischen zwei Menschen zu lesen, das nicht gesprochene Wort zu hören, das Klima in einer Abteilung zu erspüren und die Bedeutung zwischen den Zeilen oder dessen, was unausgesprochen bleibt ist sowas von spannend! Hier können ganz unmittelbar Dinge entstehen oder vergehen. Alles, die gesamte Palette der Gefühle wird hier initiiert, die „Dickte“ der Luft entscheidet über Gewinn und Verlust, Gedanken und Verhaltensmuster fangen an miteinander zu kommunizieren oder aneinander vorbei und Assoziationen werden geknüpft, stoßen sich ab, Gefühle entstehen oder eben nicht oder man widert sich sogar an, findet sich total abstossend, findet keinen gemeinsamen Nenner. Es sind komplette Welten, die sich einem hier auftun. Welten, die aufeinandertreffen, Vergangenheitsinformationen, die noch immer da sind und in tiefen Wunden und/oder Mustern fest abgespeichert wurden, die hereinschwingen in die Jetzt-Zeit und Jetzt-Situation oder diese sogar verursacht haben.

Derzeit leben wir immer noch aus rückwärtiger Sicht

Das Eisberg-Modell ist hier ein gängiges Bild, mit dem immer wieder verdeutlicht wird, wie viel unserer Wahrnehmung „unter der Oberfläche“ also im Unbewussten abläuft wobei dieses Unbewusste ein Kaleidoskop vergangener Ereignisse ist. Unsere Augen sehen einen Fremden, aber unsere „Antennen“, unsere unsichtbaren Fühler treffen bereits aufeinander, da hat das neue Gegenüber noch nicht einen kompletten Satz formuliert. Hände werden geschüttelt, der erste Blick wird ausgetauscht, die Stimme wird wahrgenommen und doch immer zwischendrin machen unsere feinstofflichen Speicher Abstriche und Probebohrungen, etc., um diesen neuen Menschen noch besser einschätzen oder kennen lernen zu können. In Wahrheit vergleichen wir nur, unser Gehirn nimmt, was wir bereits kennen und vergleicht es mit dem, was uns jetzt begegnet im Außen. Arbeitet unser Unterbewusstsein genau so?

Natürlich, prinzipiell ja – unser Unterbewusstsein sucht das Pendant, um den nächsten Entwicklungsschritt machen zu können oder uns wenigstens die Chance zu geben, etwas, das in unserem feinstofflichen Bereich eine „Information, eine Verletzung/Wunde, eine Blockade“ gebildet hat, aufzulösen. Für mich ist Leben immerwährendes Wachstum, eine Entwicklung, die kein Ende hat. Wenn man sich das Leben als einen fließenden Strom vorstellt, so erhalten die Dinge, die dem Leben oder dem Fließen als solchem im Wege stehen, endlose Gelegenheiten geschmeidiger zu werden, aufzuweichen sich zu weiten oder sich gänzlich aufzulösen. So dass der Fluss des Lebens ständig fließen kann. Ich vermute, hierher kommt unsere ursprüngliche Annahme „Höher, Schneller, Weiter“ also das derzeit vorherrschende Weltbild des neverending Konsumerism – dazu muss es m.E. auch kommen – lebt man lediglich das mechanische Weltbild! Beginnen wir jetzt einen neuen Bereich in dieses Weltbild mit aufzunehmen, den feinstofflichen Bereich, werden wir feststellen, dass es immer ein Ausgleichen und Auflösen ist, um wieder in die Fließbewegung zu kommen, dann werden wir feststellen, das das „Höher, Schneller, Weiter“ ganzheitlicher wird, wie unsere Galaxien (Nassim Haramein) drehen auch wir uns, immer wieder um unsere eigene Achse und folgen einer unsichtbaren Schnurr hin zur Vollkommenheit (was auch immer das letztendlich bedeuten mag).

Im echten Leben schaut das so aus, dass der Hund, der einer Gruppe von Menschen begegnet immer denjenigen finden wird, der eine Angst vor Hunden hat – typisches allseits bekanntes Beispiel. Wenn man dem nachgibt – also sich der Angst stellt und dem Hund begegnet – wird man feststellen, dass es immer besser wird mit der Zeit … mit der eigenen Angst und mit dem Gefundenwerden innerhalb einer Gruppe von Menschen. Oder ein anderes Beispiel, das heutzutage bereits viele Menschen nachvollziehen können: Nehmen wir an, Sie befanden sich in einer Partnerschaft und diese ist irgendwie auseinander gegangen. Nun haben Sie seit einiger Zeit eine/n neue Freund/in, dieses Mal ist es die ganz Große Liebe! Kurz vor der Hochzeit kommt der erste Streit. Das gibts doch gar nicht, jetzt hat dieser Partner doch plötzlich die gleichen Allüren, wie der vorherige. Vielleicht ein wenig anders im Detail aber dennoch, es erzeugt in Ihnen die gleichen Gefühle und läßt Sie an die alte, längst vergessene Situation wieder anschließen. Was nun? DAS, genau diese Situation ist jetzt die Möglichkeit eine Narbe, eine tiefe Verletzung aufzuweichen und mit der Situation neu umgehen zu lernen. Vielleicht war es genau DER Grund, warum Sie sich beim Kennenlernen so extrem zueinander hingezogen gefühlt hatten!

Jetzt ist der evolutionäre nächste und neue Schritt, dieses Mal mit der gleichen Situation anders umzugehen. Zu erkennen, das es sich dabei um eine längst vergangene Erinnerung handelt, die man selbst im Unterbewusstsein abgespeichert hat und die nun anerkannt und erlöst werden möchte. Die alte Narbe bricht auf, Gefühle, Schmerzen und alle Erinnerungen werden wach, ich empfehle in der emotionalen Mitte zu bleiben und zunächst lediglich zu beobachten, fest verankert in sich selbst zu ruhen und das Ereignis wertzuschätzen – das alte und das aktuelle.  Zu verzeihen, wenn es etwas zu verzeihen gibt, dankbar zu sein, dass sich eine alte Narbe öffnet und in der aktuellen Situation nachzuhaken, in Beziehung zu gehen, den anderen verstehen lernen wollen und nicht wieder die gleichen Gefühle oder Emotionen ungefiltert unter der Haut abzulegen und einzuschließen. Statt dessen zu beobachten und herausfinden evtl. gemeinsam, ob es einen neuen Weg des Umgangs miteinander gibt… Geschmeidiger werden und ins Fließen kommen, auch, wenn das nicht den hiesigen Gepflogenheiten entspricht oder Ihnen selbst sogar zunächst Unbehagen verursacht, weil Sie das so noch nicht gemacht haben – im Urvertrauen bleiben – in der Mitte, da, wo Sie nichts aus der Ruhe bringen kann, auch wenn die Welt um Sie herum zusammen fällt.

DEINE FREIE ENTSCHEIDUNG

Ich möchte den Menschen die Erkenntnis geben, dass sie selbst die Entscheidung haben zwischen Himmel und Erde, d.h. sie wandern auf der Erde und können sich dennoch für ein Leben im Schöpfer entscheiden. Wir kommen vom Urschöpfer und gestalten jeden Moment diese Welt mit. Wir bauen unsere eigene Welt mit den Gedanken und Intentionen auf, ob wir wollen oder nicht, ob es uns bewusst ist oder nicht, ein Schöpfer-Teil in uns entscheidet in jedem Augenblick.

Mit dieser Erkenntnis im Hinterkopf haben wir die Wahl, entweder leben wir aus unserem (göttlichen ohne Kirche) Schöpfungs-Potential heraus oder aus dem menschlichen Dasein/Erinnerungen, welches unsere weltlichen Evolutionstheoretiker (Darwin & Co.) lediglich materiell erforschten und sich um die 90% unsichtbare „Materie“ keine Gedanken machten, bzw. diese sogar verleugneten. Das ist so, wie wenn man die Hitzeentwicklung einer Flamme leugnet an der Stelle, wo man die tatsächliche Flamme nicht mehr sehen kann. Halten Sie die Hand mit etwas Abstand über eine brennende Kerze, dann wissen Sie, was ich meine. Anderes Beispiel: Halten Sie den Atem bewusst an und versuchen Sie nicht wieder einzuatmen und beobachten was geschieht. Wer oder was atmet da? Sie wollten doch nicht einatmen?

Ist das Glas halb voll oder halb leer – Du entscheidest.

Lassen wir den inneren Gott den Schöpfer, unseren Spirit oder feiner schwingenden Geist die innere und die äußere Führung übernehmen, so wird es niemals leer und ist zu jederzeit halb voll. Dafür muss man weder meditieren noch Drogen nehmen. Jede Millisekunde trägt genau diese Unterscheidung. Gott trennte den Himmel und die Erde, damit wir das eine von dem anderen unterscheiden können, nicht, damit wir uns lediglich dem ein oder dem anderen zuwenden, sondern damit wir selbst lernen zu unterscheiden. Selbst Gott werden bzw. erkennen, das wir selbst immer Gott/der Schöpfer sind, waren und sein werden.

Gott, der Geist und Schöpfer über Leben, Tod, Schicksal, Glück, Krieg, Frieden, Liebe und Leid. All das liegt tief in dir verankert und du entscheidest dich Tag für Tag, Stund um Stund und in jeder deiner Handlungen wird es sichtbar für dich und auch für andere. Es geschieht in jedem Moment.

Krieg und Frieden sind Ausprägungen des Göttlichen, damit schreibe ich nichts neues, wir, jeder einzelne von uns, formt mit jedem einzelnen seiner Gedanken und seiner Aufmerksamkeit, die dem Gedanken folgt, seine ganz persönliche Welt. Alle gemeinsam kreieren wir diese gemeinsame Welt, so, wie sie erscheint. Eines Tages wird das Bewusstsein der Soldaten soweit entwickelt sein, dass sie die Waffen fallen lassen und zu ihrer Familie nach Hause gehen. Die kühnsten technologischen Entwicklungen gehen nicht umsonst in die Richtung maschinelle Kampfroboter zu erproben und uns Menschen zu Maschinen machen zu wollen. Sie wissen um die „Schwachstelle“ des Bewusstseins und das sich dieses immer in eine dem Ursprung zustrebende Entwicklung weiter entwickeln wird.

Der Freiheitsgedanke kommt nicht zum ersten Male auf, immer wieder hat es in der Geschichte der Menschheit Bewegungen gegeben, die von Innen geführt in Richtung Frieden und Freiheit für alle Wesen große Wellen geschlagen haben. Zuletzt die 68er Bewegungen mit den vielen Studentenrevolten und dem Erfolg der Beatles…. Love, Love, Love. Derzeit haben wir eine innere Welle dieser gleichen Qualität, die feiner, noch tiefer im innern, fast unbemerkt in vielen Menschen wabert. Jedes Mal, wenn es irgendwo einen vermeintlichen Anschlag gibt, können wir Ausprägungen dieser Friedensqualität erkennen. Der sogenannte Feind wird nicht von den Leidtragenden verurteilt, es gibt große Kundgebungen, das -egal, was geschieht- der Friede und das miteinander leben in Vielfalt, das zusammen auskommen und unterstützen wichtiger ist, als alles andere. (siehe Paris Attentat, Berlin, TRUMP etc.)

Was macht das mit  mir persönlich?

Alle die, die jetzt denken, naja, ich dümple hier so vor mich rum, habe keinen Freund (äußeren Spiegel), keine sonstige bedrohliche Lebenssituation – hat Gott mich vergessen? Wie kann ich alleine weiterkommen? Ganz ruhig, es geht ja um Emotionen … Emotionen und Gefühle sind der Klebstoff der 3-D-Welt, das heißt, solange du an diesen Dingen hängst – und das kann auch emotionale Kälte und Abschottung sein – solange läuft das 3-D-Programm und dein selbst erwähltes Anti-Lernprogramm, deine selbst erwählte emotionale Matrix, auch das emotional erstarrte Korsett ist hier gemeint. Das heißt, jegliche Lebensweise, die sich auf die Vergangenheit bezieht… das habe ich doch schon einmal erlebt…, das erinnert mich an…, es fühlt sich an wie… all das sind Programme, die uns an die vergangenen Situationen erinnern und uns die Chance geben, genau jetzt auszusteigen und anders darauf zu reagieren.

WIE ? – Das ist DEINE und ganz alleine DEINE Entscheidung. Für den einen mag es ein –nein– sein, für den anderen ein –jetzt erst recht– oder ein eindeutiges –ja, ich will es versuchen, anders mit der Situation umzugehen– Was auch immer, wie du mit den Erinnerungen NEU umgehst, entscheidest nur DU und nur DU wirst erkennen, wenn es sich aufweicht und eine gänzlich neue Erfahrung an seine Stelle tritt. Und übrigens – vielleicht bemerkt es sogar niemand anderer als du selbst, vielleicht interessiert es niemanden und keiner versteht, was du meinst. Jedoch empfehle ich dir, es für dich alleine mit deinen eigenen Worten zu notieren:

Altes Gefühl …., es erinnert mich an… 
Altes Reaktionsmuster, weglaufen, Kopf in den Sand, verleugnen, Objekt austauschen …Neues Reaktionsmuster … beobachten und …

Ob es ein Gegenüber gibt, der oder die als Auslöser gelten oder ob es eine nicht stattgefundene Situation (Weihnachten musste ausfallen, weil ich nicht Zuhause sein konnte…., ich kann Sylvester nicht feiern, weil ich schon wieder alleine bin…) welche Situation auch immer das Gefühl in dir auslöst, nimm genau diese und beobachte und gehe ein klein wenig anders mit der Situation um. Du ganz allein für dich. Nur aus deinem tiefsten Innern kann ein / DEIN / neuer Weg und dein evolutionäres Fortschreiten in dieser Welt entstehen, bzw. mit Deinem neuen Weg entsteht die neue Welt, sie wird eine Dimension reicher, DU holst dir deinen Himmel auf die Erde. Du kreierst Deine Neue Dimension in deinem ganz eigenem Leben und Du wirst Menschen treffen, die das auch tun, wenn es an der Zeit ist, sich auszutauschen und Du bereit bist, diese neue Dimension auch im Außen zu sehen und zu erkennen.

 

Die Orientierung

Das aktuelle Lebensprogramm lädt die Menschen dazu ein, von Außen nach Innen zu leben. Der werdenden Mutter wird suggeriert, sie kann das nicht alleine, ein Kind zur Welt bringen, es müssen  Männer, Halbgötter in weiß sie vom ersten Schwangerschaftsmonat an untersuchen und „begleiten“, sagen, ob alles gut ist oder wie sie sich von Woche zu Woche verhalten soll. Kaum geboren, wird das winzige Menschenwesen bereits von der Mutter gerissen und gemessen, gewogen, geimpft, gechipt und personalisiert. Die Eltern lesen Eltern-Zeitschriften, die von Medizinern und Pharmazieunternehmen mit Anzeigen und Artikeln erstellt werden und statt der Mutter beizubringen, auf ihre Intuition zu hören, stellt diese sich einen Wecker, um das Kind vorschriftsmäßig alle 4 Stunden mit künstlichem Milchpulver auf die hier vorherrschenden Essgewohnheiten einzustimmen. Statt dem Kindchen Zeit zu lassen, dessen neue Umwelt selbstständig wahrzunehmen, werfen sie es mit Dinge zu, die das Kind völlig überfluten. Statt dem Kind Aufmerksamkeit zu schenken und ihm zuzuhören, was es aus der geistigen Welt mitbringt, sinkt die komplette Gesellschaft um dem Kind herum in Artikulation und Unterhaltung auf das Niveau, auf dem sie glauben, das ein Kleinkind sein müsste, bzw. sie selbst gehalten wurden, als sie geboren wurden. Man muss dem Neugeborenem doch alles beibringen, es weiß doch nichts von dieser Welt – ist die hiesige Auffassung.

Jedoch kann es doch auch durchaus sein, das das kleine neue Menschenwesen bereits häufiger in dieser Ebene oder sogar auf anderen lichteren Ebenen inkarniert war als sie selbst. All diese Erinnerungen löschen sie, weil sie es nicht besser wissen und bewirken dadurch genau diese Prägung für dieses Menschenwesen für dieses Leben in dieser Umgebung.

Die gesamten Geschehnisse in der Welt orientieren sich derzeit so herum. Wir kommen durch einen Menschen in die Welt, – von Innen nach Außen -, dann jedoch geschieht die Umkehr, „wir wurden von außen befruchtet und als hilf- und mittelloses Wesen, sind wir auf die Hilfe von Außen angewiesen.“ Hier beginnt das Programm Fuß zu fassen, wir schaffen es damit noch nicht, es früher als vielleicht in der Mitte des Lebens umzukehren. Jedwede Impulsgebung geschieht zunächst von Außen. Bis wir beispielsweise anfangen zu meditieren oder eine Krankheit oder ein anderer Schicksalsschlag uns zum Richtungswechsel zwingt, jetzt beginnen die ersten Versuche, mit dem Inneren in Kontakt zu treten und folgedessen wir dann irgendwann anfangen die Richtung zu wechseln und von innen nach außen leben.

Was ist Innen, was meine ich damit?

Wir kommen durch einen Menschen in diese Welt. Wenn alles gut geht und wir dem Weg lange genug folgen, sehnen wir uns eines Tages wieder zurück nach Hause, nach Innen. Dieses Mal nicht wieder in den Schoß der Mutter -auch, wenn das viele gern täten- nein, dieses Mal in das tiefste Innerste des eigenen Selbstes/dem inneren Wesenskern/dem Spirit. Wen oder was finden wir im tiefen Inneren – na? – uns Selbst, unseren göttlichen Kern – Das, was sich durch viele Inkarnationen hindurch, durch alles Malträtieren niemals, verändert hat. GOTT ICH BIN – so sollte unser Anfang dann sein und wir machen uns frei von Allen, von Allem, was im Außen zu sehen ist. So sollte es, so könnte das Ziel sein. Das ist das, was unsere Freunde, Jesus und Buddha, und andere, die wir aus den Überlieferungen kennen, uns mitteilen wollten. Begegne dir selbst (deinem göttlichen Selbst) in deinem Innern, richte dich danach und überwinde so das Außen, welches ein Hologramm von dem ist, was die, die daran glauben, aufbauen mit den Mitteln „dieser Welt“.

Das Hologramm ist eine Fortsetzung unseres Aurafeldes, wie es hier bestückt ist, erlebnisgetrieben aus etlichen Inkarnationen und von uns festgehalten oder schon teilweise erlöst, dieses bildet von – Innen nach außen – unsere Welt.

Die Welt erblickt Gott im Innern: AUSSEN.

Nicht, um in dieser Verdammnis unterzugehen, sondern, um sie zu erblicken. Zu erfahren, zu erkennen, zu betrachten, was es alles gibt. Wie spannend ist das denn, so spannend, dass man sich darin verstricken kann. Man fängt tatsächlich an, zu glauben, was man dort draußen sieht. Kummer, Leid, Glück, Freude, Traumata und andere Emotionen. Dies wird und kann uns niemals weiterbringen, weil die Richtung nicht stimmt. Die Richtung heißt Innen, zurück an den Ursprung, zu dem, der den Film in den Diaprojektor gelegt hat. Deswegen ist Gott Licht, weil es aus den kleinen dunklen Schattenbildern ein Hologramm erstellen kann. Eine 3 D Welt mit Emotionen, Schmerz, Leid und Freude zum Anfassen und zu schön, um sie wieder loszulassen. All das Transformieren, Integrieren, Leiden, Vergehen, nicht mehr Fühlen, Freuen, Erlösen alles Symptombehandlungen, die niemals zu irgend einem Ziel führen können, weil wir nicht auf der Reise sind, wir sind längst angekommen.

Die Richtung ist nach Innen.

Nicht einmal im Innern und dann nach Außen. Wir müssen im Innern bleiben, auch wenn wir die Augen öffnen und eine Welt sehen. Das Hologramm, an das noch so viele andere glauben. Andere Teile Gottes, die auch das Recht haben, den Weg selbst zu finden und ihr eigenes Spiel solange zu spielen wie sie wollen.

Für uns gilt es, jeden Tag mehr % im Innern zu verweilen und das Außen als das anzuerkennen, was es ist. Ein Spielfeld aller Möglichkeiten in dem sich jeder auf seine Weise verwirklichen kann. Niemand muss erlöst werden. Erlöse dich selbst und sei ein Vorbild. Zeige dich wie Jesus, Buddha und andere. Vermehre die Fische, unterstütze andere aber nicht dabei in ihrem Film zu verweilen oder eine andere Rille der gleichen Schallplatte abzuspielen, sondern darin, wie sie selbst Gott/Schöpfer aus sich selbst heraus werden.

Sei Wegweiser nicht Dienstleister. Solange sie an das glauben, was sie im Außen sehen und fühlen, können sie ihren Glauben nicht nach innen richten auf sich selbst auf ihr eigenes Göttliches, das ihnen vom Anfang aller Zeiten von Gott gegeben wurde. Sei klar, klar, wie das dich umgebende Energiefeld. Solange deine Aura Farben trägt, die mit irdischen Mitteln zu sehen sind, ist deine Welt da draußen. Erst wenn Spirit im Innern durch dich nach außen dringt und alles aufgelöst hat, was jemals da war, bist du frei. Frei in GOTT/deinem Spirit zu sein. Jetzt erst kannst du dein Leben beginnen. Nutzen, was der Mensch vorher gelernt hat, anwenden sein Wissen von Innen nach außen. Göttlich, gottgegeben ohne Unterlass. Soll heißen ohne sterben zu müssen ohne sich an irgend welche weltlichen Gesetzmäßigkeiten halten zu müssen. Das ist die Entwicklung, die nach Innen geht, bzw. eigentlich geht sie ja nicht, sie ist gut im inneren Gott/Spirit verankert und schiebt kein Bild mehr vor sich her. Alles entsteht im Jetzt getrieben vom Licht allen Seins. Das Wort Gott hat nun endlich den Platz im Innern mit der Bedeutung des Schöpfungsprinzips bekommen, das ihm zusteht. Gott der Schöpfer ist nicht nur teilweise in jedem, jeder ist Gott, das zu erfahren sind wir in der Welt, dem Hologramm der Ablenkungen.

Der eine hört auf zu essen, der andere hört auf zu arbeiten und zu leben, andere fangen jetzt erst an. Man erkennt sie daran, dass sie sich um das Außen keine Sorgen machen, sich eher auf das Innen konzentrieren. Aus dem Innern aus ihrem göttlichen Weltbild leben und nähren, ihren Wert hier finden. Sie geben immer, auch wenn es nur mit den Augen ist. Manchmal geben sie Liebe, manchmal Freude oder Tadel. Sie vermitteln immer die Ewigkeit, alles, was ist, ist für sie immer noch weniger als die Ewigkeit.

Mensch – sei Gott
Gott war Mensch genug.

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  1. Stephan Waage sagt:

    Der Weg nach innen wird sehr gut angestoßen. Danke für die Gedankenimpulse.

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