Wir selbst sind es, die die Welt und das Weltbild verändern

Was hat das vorherrschende Weltbild mit uns zu tun?

Fast jeder Trainer, jedes Gewerbe und Geschäft versucht uns Dinge zu verkaufen und einen „Glauben umzuhängen“, für dessen Erlösung wir unser schwerverdientes Geld hinblättern sollen – UND – was bringt es uns? Nichts und niemand im außen bringt uns jemals in die Freiheit, niemand, der in diesem ausgefuchsten System Zuhause ist und hier genau die gleichen Spielregeln anwendet. Wir kommen leider nicht umhin, wir werden förmlich von der Evolution gezwungen, selbst das Ruder in die Hand zu nehmen. Niemand, außer wir selbst, kann uns die Freiheit und auch -so meine Meinung- unser Zuhause unseren Ursprung (zurück)geben, nach dem wir uns so unendlich sehnen. Niemand außer wir selbst kann uns Glückseligkeit schenken und damit letzten Endes ein Glück- und Sinn-erfülltes Leben! Die Dinge werden sich grundlegend ändern müssen, nur ich kann für mich und meinen kleinen Dunstkreis sagen, was mich glücklich macht, was mein Leben lebenswert macht und wann und wo ich zufrieden bin, wie ich gesund und sinnerfüllt leben kann. Das kann und wird mir niemand abnehmen, hier bin ganz alleine ich gefragt und hier steht  das ich für jeden einzelnen von uns. Dieses ich steht auch nicht für unser Konzept von uns selbst, unseren Verstand unsere Persönlichkeit, nein dieses ich ist uns näher als alles andere. Dieses ich bildet den tiefsten inneren Kern jeder unserer Daseinsebenen und unserer Inkarnationen. Dieses ich ist leise, still und dunkel, wie das Loch/die Windhose in der Mitte eines Hurrikans. Dieses ich war schon vor uns da und wird noch da sein, wenn wir als Mensch aus Fleisch und Blut längst nicht mehr sind oder schon wieder sind. Dieses ich ist Zeit und Raum unabhängig, dieses ich ist.

Was hat das mit unserem Weltbild zu tun?

Das, was bislang immer funktionierte, greift nun nicht mehr. Das mechanische Weltbild ist zu Ende und ein spirituelles Weltbild MUSS außerhalb der Konfessionen entwickelt werden. Also ein Weltbild, welches mit einbezieht, was unser tatsächlicher Ursprung ist und welches das Individuum und seine Freiheit mehr schätzt als den Reichtum von einigen wenigen, die die Masse der Menschen dumm, arm und arbeitsam hält. Ein (Zurück)Besinnen auf die eigene Göttlichkeit/Schöpferkraft, ein Entwickeln aus diesem Raum heraus, jeder einzelne für sich und wir alle (grassroot) gemeinsam und für alle Beteiligten bzw. allen anderen das gleiche Recht zugestehen. Eine neue Form des Miteinander – nicht geprägt von Macht und nicht geführt von oben und außen. Eine neue Art der Aufteilung der Ressourcen der Erde, des Arbeitens miteinander, neue Wege einer Beziehung usw. usf. alle Beteiligten entscheiden, wie der Gewinn aufgeteilt werden soll, wie Liebe gelingen kann oder wie das Geld eines Landes eingesetzt und verteilt wird.

Wie der Schmetterling sich selbst durch den engen Kokon zwängen muss, damit er seine Flügel überhaupt benutzten kann, genauso kann uns niemand anderer helfen als wir uns selbst. Wir können uns nur selbst in eine Art emotionale Freiheit, in eine Art Nullpunkt bringen, um auf dieser Entwicklungsleiter eine Sprosse weiter zu kommen. Es wird uns nichts anderes übrig bleiben, als das Jammertal zu verlassen und in eine erwachsene Haltung im Umgang miteinander zu finden. Das gilt für zwischenmenschliche Beziehungen genauso wie für den Umgang zwischen Nationen oder das Aufteilen von Ressourcen, die zum Leben aller dienen.

Will ich Herz, Schmerz und dies und das oder gibt es nach der rosaroten Brille der emotionalen Verliebtheit noch ein anderes Leben, ein Leben mit Liebe und Respekt für Andersartigkeit oder gar eine Liebe, die als Fundament gilt, egal was die Emotionen und Erinnerungen mir gerade vorgaukeln. Glauben Sie mir, hinter dem Horizont der emotionalen Verstrickungen geht es weiter, tiefer und umfassender – und – es tut nicht weh, es wirkt eher befreiend.

Jahrelanges „Training“, um aus der Vergangenheit unsere Rückschlüsse zu ziehen und ohne sie nicht in die Zukunft blicken zu können, haben tiefe Spuren hinterlassen. Eigentlich haben  wir alle genug vom Herzschmerz und Leid, innen, sowie außen. Wir lassen uns auf niemanden mehr wirklich ein und bleiben lieber distanziert – geht uns ja eigentlich gut – bevor wir das  … nochmal erleben.

Dabei liegt genau hier die Weiterentwicklung, der evolutionäre nächste Schritt! Aber warum kommt er dann nicht, der Mann meiner Träume? Das Paradies auf Erden, das Friedenszeitalter, das Grundeinkommen, die Selbstheilung etc. Dazu kann ich nur mit einer Phrase antworten: „Träume sind Schäume.“ Der Mann wird niemals dem entsprechen, wie ich es mir in meinem Spatzenhirn (3D Mind) vorstelle. Eine neue Welt wird nicht vom Himmel herabregnen und die hiesigen Arbeitgeber, Regierungen und Konfessionen werden sich nicht ändern und ihr selbst jahrhundertelang mühsam entwickeltes System zur Geldschöpfung freiwillig abgeben. Never ever, das wird so nicht vonstatten gehen. Sorry – wake up!

Daher fangen wir lieber bei dem an, der uns jeden morgen als erstes vom Badezimmerspiegel direkt ins Gesicht schaut – bei uns selbst!

Solange wir unsere psychologische Mitte nicht aufgebaut haben, schwingen wir wie ein Fähnchen im Winde. Durch dieses Herz-Schmerz Lied in die eine Richtung durch jenes Event in die andere Richtung. Es macht jeden Einzelnen für diese Welt so angreifbar, das wir vor lauter Wunden und Verletzungsvermeidungstaktiken nicht mehr zum eigentlichen Leben kommen.

Ein oft erlebtes Phänomen, gerade in der esoterischen Landschaft, in unserer New Age Szene, in die wir so viel Hoffnung gesetzt hatten. Auch hier wieder das gleiche Spiel, ich habe es am eigenen Leibe über 20 Jahre lang erfahren. Vorbilder – seien sie auch noch so erleuchtet, sind keine wirklichen Vorbilder mehr, schaffen nur noch mehr Abhängigkeiten und scharen auch nur Schafe um sich herum, wiederholen lediglich die Muster des aktuellen Systems. Sorry, wenn ich hier alle über einen Kamm schere aber die wirklichen Vorbilder, die es ertragen können, und deren Ausrichtung ist, dass der Schüler eines Tages am Meister vorbeizieht und selbst zum Meister wird, sind so wenige, das es sich nicht lohnt, diese auszuklammern.

Die Menschen, die sich hier einen Halt und eine Stütze oder Hilfestellung erhofft hatten, sind heute völlig ausgeknockt von all den Geschehnissen in der Welt, weil diese durch die „jetzt gereinigte und durchwirkte Aura“ und durch die Führung von Geistwesen, spirituellen Heilern, aufgestiegenen Meistern, Engeln und anderen Dingen, die wir nicht sehen können, nun direkt und unmittelbar unter die Haut gehen. Von der Dynamik, wie die Informationsaufnahme von Außen auf sie wirkt, wurde nichts erfahren und die eigene Meinung und oft auch der Verstand getreu der Gurus an die Seite gelegt. Man hangelt sich von einem Seminarwochenende zum nächsten, vielleicht noch etwas geführte (ablenkende) Meditation dazwischen und Walle, Walle die Welt könnte ja so schön sein aber Hauptsache mir gehts gut und das da draußen hat nichts mit mir zu tun. Nunja, ist vielleicht der 1. Schritt, um zu sich zu finden, vielleicht muss man diese Phasen durchlaufen, war bei mir ja nicht anders…. In Wirklichkeit ist die Welt da draußen nur noch schlecht, schrecklich etc. Man könnte förmlich sagen, die Welt/das Leben/das Geschehen/die Umstände zwingen uns dazu den nächsten Entwicklungsschritt zu tun.

Aber wohin geht der nächste Schritt? Mein Richtungsvorschlag:

NACH INNEN

Der nächste Schritt der Menschheit geht nach Innen.

Was meine ich nun genau damit? Müssen wir jetzt alle anfangen zu meditieren und OM singen? Nein natürlich nicht! Für den einen mag diese extreme Kommunikation nach Innen richtig sein, für den anderen kann der Sport oder das Wirken in der Natur oder andere monotone Tätigkeiten das richtige sein. Ein anderer legt sich einfach nur aufs Bett oder schwingt sich auf sein Fahrrad.

Wir sind unterschiedliche Wesen, die die Wahrheit von verschiedenen Seiten her beleuchten – denken Sie an die Geschichte mit den 5 Blinden und dem Elefanten, wo jeder nur einen Teil, diesen aber exakt beschreibt und fest davon überzeugt ist, das nur er den Elefanten beschreiben kann. Jeder behauptet etwas komplett anderes. So verschieden wir aussehen so unterschiedlich ist unser Weg zum Universum (ich vermeide an dieser Stelle noch das Wort Gott, weil das eine bestimmte Institution für sich gepachtet hat und uns sofort wieder in die Getrenntheit gehen läßt.)

Dieser Weg nach Innen hat mit Ruhe zu tun, Ruhe im Mind, damit meine ich den ständig aus der Vergangenheit urteilenden und vergleichenden Verstand. Jedoch kann man ihn auch ignorieren, einfach nicht hinhören, wichtig ist, das er seine Machtposition abgibt und Platz macht für einen ruhigeren Gesellen, dem Geist. Geist im Sinne von Spirit. Ich meine hier weder ein Gespenst noch etwas geistliches. Ich spreche hier von einem in sich ruhenden Wesenskern, den jeder in sich trägt. Etwas, das man sich bildlich vorstellen kann wie die Radnarbe, die die Speichen um sich in jeglicher Geschwindigkeit drehen läßt und selbst aber ganz ruhig in der Mitte bleibt. Das nenne ich den Geist,  den Spirit, die Anbindung eines jeden zum Universum – unserem Mutter/Vater/Urgott – dem Schöpfer aller Zeiten, Wesenheiten und Universen. Dies ist unser wahres Zuhause unsere Herkunft.

Das Spirituelle Weltbild

Ich werde oft gefragt, was ich denn mit spirituellem Weltbild meine, wenn ich Spirituell außerhalb von Religionen definiere. Das ist eine gute Frage, die hat mich wirklich aufgefordert, dieses gesamte Geschehnis mit dem Weltbild nochmals zu erforschen.

Als spirituell meine ich in diesem Zusammenhang eigentlich eine Art sinnerfüllt, nachhaltig, regenerativ, ethisch, undogmatisch ohne Vorschriften, ein von Innen her erfüllendes und anständiges Leben, kooperativ und hilfsbereit. Spontan, liebevoll, unterstützend, so, wie wir eigentlich selbst behandelt werden möchten, wenn man darüber nachdenkt. Der Spirit – also das, was neu hinzu kommt zu unserem bestehenden Weltbild und keinesfalls von der Kirche dominiert wird und sich nicht nach einem äußeren Gott sehnt und an diesen glauben muss ohne jedwede Beweise für seine Existenz – diesen neuen und unabhängigen Spirit findet jeder einzelne in seinem tiefsten Innern, ist also weder von einem Erlöser noch von der Erleuchtung abhängig. Spirit, der göttliche Funke, ist immer im Menschen, jederzeit dagewesen aber jetzt erst reif, um von uns selbst, jedem Einzelnen selbstständig geborgen, gehört und gelebt zu werden.

Das nenne ich spirituelles Weltbild, ein Leben, welches sich nicht am außen orientiert, sondern aus dem eigenen Innern, aus dem eigenem Schöpfungsbewusstsein heraus in der Welt ausdrückt.

Diese Aussage hat weitreichende Folgen, denn jetzt kann man nicht mehr die Schuld nach außen schieben oder warten bis sich etwas ändert, nun bin ich ganz alleine verantwortlich für alles was in meinem Leben geschieht und auch für alles, was sich in meiner Beziehung, in meinem Dorf in meinem Körper, meiner Gesundheit usw. usf. ändert oder auch nicht. Jeder einzelne ist hier aufgerufen Resümee zu ziehen, Hausputz zu machen und sich an die eigene Nase zu fassen. Nichts und niemand kann uns das abnehmen, wir werden individuell zum Schöpfer, jeder für sich und jeder auf seine ganz eigene Weise. Nix Vorbild, nur die persönliche, eigene Freiheit und Ruhe & Ausgeglichenheit, der eigene innere Frieden, die Glückseligkeit, die aus Sinnhaftigkeit im Innern entsteht, zählen. Aus diesem Seinszustand können wir uns wieder völlig neu begegnen, ruhend in uns selbst entlarven wir die emotionalen Spiele als Zeitfresser. Aus einer gestärkten Mitte heraus können wir für uns selbst und ggfl. auch für andere sorgen, Ressourcen anders aufteilen und wahre Liebe für uns selbst und für den anderen empfinden, sowie für die Welt, das Universum und alle Bewohner.

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